3-2-1- Knock out…

Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass ich nicht die Gesündeste bin und keine Angst: Das wird hier kein Krankheits-Diskussisons- und Jammer-Blog-Eintrag, aber mein Ausgangspunkt.

Also, ich bin chronisch und schwer krank. Gleich in mehrerer Hinsicht. Und ganz ehrlich: Ewerbsunfähigkeitsrente reicht nicht zum Leben und auch nicht zum Sterben, wenn man es genau nimmt.

Leben ist aber genau DAS was ich will. Und noch viel mehr: Ich möchte ein Leben nach meinen Vorstellungen und auch mit Werten und Qualitäten, die nur mir gefallen müssen und niemand anderem. Schon gar nicht irgendwelchen Behörden oder Nachbarn. Mal ehrlich: Wer will das nicht, so ein Leben? Ist das nicht eigentlich Selbstverwirklichung? Ein Leben leben, das den eigenen Vorstellungen entspricht und -natürlich- (Hexengesetz) auch niemand anderem schadet. Das möchte ich. Und Du bestimmt auch.

In diesem Leben habe ich daher schon unendlich viel probiert. Ich bin ja schließlich auch schon 50 Jahre alt und daher schon allein kein unbeschriebenes Blatt mehr. Ich habe in Videotheken gejobbt (für alle die das nicht mehr kennen: Vorgänger der DVDs und das sind die haptischen Vorgänger von Streamingdiensten *grins), Botengänge übernommen, als Schreibkraft gearbeitet, Bastelkurse bei der Kirche gegeben, ich war Arzthelferin, Krankenschwester, Sekretärin, Wirtschaftsassistentin, Kartenlegerin, Energetikerin, Reiki-Meisterin und -Lehrerin, Bachblüten-Beraterin, Aroma-Beraterin, Phyto-Beraterin, Entspannungspädagogin, Make-up-Artist, Cellagon-Ernährungsberaterin, Thermomix-Repräsentantin und bestimmt hab ich noch einiges vergessen. Ich habe so viele Fortbildungen gemacht, dass sich ganze Ordner damit füllen lassen, manche beendet und ehrlich gesagt, gar nicht so wenige aus verschiedenen Gründen auch nicht bis zum Schluss durchgezogen.

Immer war ich auf dem Weg zum Geld, Fülle, Absicherung und befand mich irgendwie immer weiter davon weg und dafür tiefer im Mangel. Nicht nur tatsächlich, weil das alles natürlich auch Geld kostete sondern auch emotional und spirituell. Auf dieser sehr kurvigen Straße hab ich mich dann auch irgendwann selbst verloren und es nicht mal wirklich gemerkt. Nur dass ich immer wieder strauchelte und in meinen Augen nix schaffte, auf keinem grünen Zweig kam, dass sprang mir immer wieder vor die Füße. Ja, ich (ver-) zweifelte irgendwann an mir und meinen Krankheiten, die mich öfter ins Bett zwingen und in die Bewegungslosigkeit treiben, als ich gerne zugebe. Und immer die Angst: Ich werde alles verlieren, weil ich nicht durchhalte, wieder krank bin, wieder liege, wieder, wieder, wieder… Tatsächlich schimpfe ich mich dann selbst aus. Ich habe alle gängigen und auch unorthodoxe Methoden versucht, mir Linderung zu verschaffen, nichts half. Nach dem eine millionsten Buch über meine Krankheiten, Persönlichkeitsentwicklung uä. dazu hab ich mich dann entschieden an der Akzeptanz meines Zustandes zu arbeiten. Grundsätzlich keine schlechte Idee. Zielführend? Bedingt. Denn im Bett lag ich ja trotzdem. Und traurig und voller Selbstzweifel, weil ich ja wieder mal nichts geschafft habe, wieder mal nichts gebacken kriege, wieder mal nichts durchziehe, wieder mal lääääänger brauche, war ich jedes Mal mehr.

Immerhin wusste ich dann endlich letztes Jahr im Herbst, was ich eigentlich bin, was ich sein will, worin ich so richtig aufgehe und was auch mit wenig Gesundheit grundsätzlich möglich wäre. Leider konnte ich dieses Gefühl nicht halten. Immer sprang mir die mangelnde Gesundheit dazwischen, warf mich in meinen Augen zurück. Und das Verrückteste daran: Gerade wenn es mir am schlechtesten geht, kommen mir die unglaublichsten Ideen für alles mögliche und unmögliche! Klingt gut, oder? Für mich nicht. Ich bekam noch mehr Druck, denn an Umsetzung war so gar nicht denken. Ich war mein eigener sehr sehr strenger Richter. Eine Abwärtsspirale sondergleichen!

Und dann…

Ich gebe zu: Ich habe mir in meinem Leben drei Coachings angetan und laaaange abbezahlt in Miniraten. Und immer wieder war das Problem, dass diese Menschen zwar freundlich waren, aber eben auch ihr Schema abarbeiten wollten, was ich weder menschlich noch gesundheitlich noch finanziell stemmen konnte.

Letzte Woche bin ich dann bei Facebook über eine Einladung zu Petra Maurer gekommen. Wir kannten uns flüchtig durch die Fraktal-Reisen (jaaaa, auch das hab ich versucht und es als für mich nicht richtig -fraglich- gescheitert)

Business-Aufbau für Mama´s die mehr wollen!

Heute, ich schreibe diesen Blogeintrag am Mittwoch den 07. April, war unser Coachingtermin. Ein Geschenk in jeder Hinsicht!

Deep Dive

Petra ist nach ein paar Eingangsfragen tief in meine Kindheit mit mir eingetaucht. Ich hätte nie geglaubt, dass mich ein Erlebnis als neun Jährige heute mit 50 Jahren so sehr beeinflusst, dass es sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht.

Ich habe heute erkennen dürfen, wo das Gefühl des „nicht gut genug“ her kommt und nicht nur das, mit Petras Hilfe konnte ich das auflösen, das Verhältnis zu meiner Mutter von damals normalisieren und stabilisieren. Ich konnte erkennen, dass ich KEIN Versager bin und das meine Mutter auch nicht Schuld ist. Es ging nie um eine Schuldfrage. Auch das konnten wir klären. Ich habe mich immer verurteilt, für alles, was ich nicht fertig gemacht habe, was auch immer das ist und gewesen ist, egal ob es der Abwasch oder irgendeine Fortbildung gewesen ist. Ich durfte erkennen, dass all diese Dinge total wichtig waren, dass ich sie gebraucht habe, um auf dem laaangen Weg, den ich gegangen bin endlich als die, die ich bin und immer gewesen bin anzukommen und das Schärfste: Meine Mutter hat es immer gewusst und ich hab immer gedacht, sie witzelt darüber, wenn sie sagt „Simone ist die Künstlerin in unserer Familie“. NEIN! Sie hat das immer ernst und liebevoll gemeint, war aufgrund ihrer eigenen Konditionierung nur nicht in der Lage, es so zu verpacken, dass ich es als das verstehen konnte, was es war: Ihr liebevoller Blick auf mich und der Wunsch für mich, dass ich es mal leichter haben sollte als sie und freier und unabhängiger leben können sollte, als sie selbst.

Was für ein Befreiungsschlag!

Es sollte noch besser kommen.

Nachdem wir das gelöst hatten, stand für mich aber noch immer im Raum, dass ich doch nicht vorwärts komme, wenn es mich gesundheitlich immer wieder so aus den Schuhen haut und welche Ängste dahinter stehen.

Ich habe keine Ahnung WIE Petra Maurer DAS macht und es ist mir auch schietegal, denn es wirkt:

Meine Krankheiten, mein bewegunsunfähig sein ist nicht nur mein FI-Schalter (Elektriker wissen was ich meine…) um mich zu erholen!

Es ist absolut nötig, weil ich in meinem Alltag und dem überge- und beschäftigen Sein keine Ideen entwickele. Ich muss im Alltag da sein, funktionieren und TUN, für meine über 80 Jahre alten Eltern, meine an Alzheimer erkrankte Tante, meinen 86 Jahre alten Onkel, für meine Kinder, besonders für mein autistisches Kind, mich selbst und ja auch für meine Freundinnen, Haustiere etc. (mal ehrlich: Wieviele Hüte trägst DU im Alltag…?)

Allerdings nützt ja niemandem das eigene Tun etwas, wenn man nicht zielgerichtet TUT (tuten tut der Nachtwächter ich weiß, aber das ist gerade so wichtig im Ausdruck). So läuft die Energie, die Kraft ins Leere. Man fühlt sich erschöpft und abgeschnitten vom Leben, seinen Werten und Vorstellungen. Dabei ist Verbundenheit mit uns selbst und unserem Tun das einzige was wirklich wichtig ist, um Träume zu realisieren!

Mit Petra konnte ich heute diesen Knoten lösen und aufhören mich zu verurteilen und klein zu machen!

Ja. Ich bin krank. Ja. Ich liege oft. Und weißt Du was? Ich brauche das! Das ist nicht Krankzeit. Petra und ich haben ein Wort gefunden, was es eigentlich ist. Es ist meine

Ideenzeit

Denn ansonsten höre und sehe ich diese Ideen ja nicht! Und nur weil ich sie sehe, kann ich dem entsprechenden Impuls folgen und wenn die Ideenzeit wieder rum ist und in die Umsetzung, ins TUN kommen. Das Tempo ist dabei überhaupt nicht wichtig. Denn „das Universum antwortet auf Deine Energie„, sagt Petra, das ist alles was man als Schubkraft braucht.

Wenn ich also denke „so ein Schrott, jetzt lieg ich hier, ich schaff das ja nie zu Ende und werde alles verlieren“, dann wird das Universum mich genau in dieser Überzeugung unterstützen. Das ist schlicht das Gesetz der Anziehung, nur alltagstauglich ausgedrückt.

Ich liege nun eher mit dem Gedankengut „boah scheiße, das tut so so weh, dass mir ganz schlecht ist, aber hey, mal schauen, was mir so in den Sinn dabei kommt“ und tatsächlich empfange ich Bilder und Worte und die sag ich dann meiner Alexa (Liebe Anita, vielen Dank dafür! Ohne Dich hätte ich das Ding gar nicht!), weil ich in diesen Momenten eh nicht gut genug sehen kann und auch keinen Stift halten kann, um etwas zu notieren.

Das Beste daran: Ich habe keine Angst, keinen Zweifel mehr!

Ich werde mein Ziel erreichen! Schritt für Schritt. (Liebe Sabine, danke fürs dran erinnern, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde und liebe Dani: Danke, dass Du zu mir sagst: Lass es liegen und dich am besten auch!) Und wenn ich wieder liege, dann werde ich trotz Schmerzen diese Zeit als eine gute und kreative Zeit WIRKLICH annehmen können, denn ich weiß drei Dinge:

  1. Es ist ein Zustand, der vorüber geht. Ich bin zwar nie schmerzfrei, aber ich liege nicht 24 Stunden am Tag an 7 Tagen die Woche.
  2. Dieser Zustand ist ein Tag zum Feiern, wenn man so will eine HOCH-Zeit, denn nun ist Zeit Ideen zum Vorschein kommen zu lassen, die mich zu
  3. bringen: Ins TUN, Schritt für Schritt auf mein Ziel zu.

Insofern ist jede dieser Krankheitsphasen absolut produktiv und notwendig!

Ich kann gar nicht in Worte fassen, welche Last mir Petra Maurer heute von den Schultern genommen hat. Sie hat mir eine ganz neue Welt geöffnet und ich sehe mich mit ganz anderen Augen.

Ich bin

SAM, Inhaberin der Kreativ-Manufaktur für Lebenskunst

immer im Leitsatz

Frau sein – Frei sein – Fantastisch leben

unterwegs.

Ich wünsche mir sehr, irgendeiner Frau da draußen mit meinem sehr persönlichen Bericht heute Mut gemacht zu haben UND ich wünsche jedem Petra Maurer an die Seite! Ich bin davon überzeugt, dass auch DU mit ihrer Hilfe DEIN Wort findest, DEINEN Funken zu einem Feuer werden lassen kannst.

Good Vibrations

SAM

PS Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! 😉

PPS DSGVO-Hinweis:

Werbung weil Namensnennung und Verlinkung.

Unbeauftragt und unbezahlt, aber aus vollem Herzen!

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