Bist Du ein Entscheidungsmuffel?

Wir treffen täglich unzählige Entscheidungen. Verschiedene Untersuchungen dazu sprechen von ungefährt 20.000 Entscheidungen pro Tag. Das fängt genau betrachtet ja schon an, wenn der Wecker klingelt:

Steh ich auf oder dreh ich mich noch mal um?

Vielleicht gefolgt von Katzenwäsche oder Dusche?

Rock oder Hose?

Müsli oder Brötchen?

Süss oder deftig?

Bild von Arek Socha auf Pixabay

Du merkst, die Zahl 20 000 ist gar nicht so hoch gegriffen.

Es gibt auch die Theorie, dass Menschen bestimmter Sternzeichen, weil jedem Sternzeichen bestimmte Charaktereigenschaften zugeschrieben werden, sich mit Entscheidungen besonders schwer oder eben besonders leicht tun.

Ob man nun der astrologischen Variante zugeneigt ist oder nicht. Ich bin Waage. Ich tue mich unheimlich schwer mit Entscheidungen und das passt wirklich zu meinem Sternzeichen. Und tatsächlich hab ich Tage, da geht es für meine Verhältnisse ganz gut und an anderen Tagen brösel ich wieder ewig an einer Entscheidung rum. Weil es mir dann gut geht, jemandem die Schuld zu geben *grins* sage ich mir immer, das liegt am Mond. Schließlich sind wir Frauen ja Mondwesen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wobei es dabei nicht um die alltäglichen zu entscheidenen Dinge geht. Ich bin zum Beispiel jemand, der sofort nach dem Wecker klingeln aufsteht. Bei Müsli oder Brötchen antworte ich Porridge. Aber bei Entscheidungen weit ab vom alltäglichen Ritual ringe ich oft sehr mit mir.

Tatsächlich hilft mir kein Murmelglas und keine pro/contra Liste. Ich habe auch einmal den Fehler gemacht mir zu visualisieren, was im schlimmsten Fall alles passieren könnte, wenn sich die Entscheidung als falsch heraus stellt. Das hat mir echt schlaflose Nächte gebracht und sich für mich nicht bewährt.

Und natürlich habe auch ich schon Entscheidungen getroffen, die sich am Ende als absolut Banane herausgestellt haben.

Ich kann mich noch an eine Szene erinnern, in der ich heulend in der Küche meiner Mutter sass, mit der Erkenntnis, dass meine getroffene Entscheidung eben nicht so doll gewesen ist.

Meine Mutter hat mir geantwortet: „Du hast in diesem Moment gedacht, Du hast das Beste rausgeholt und am Besten entschieden. Nun zeigt es sich anders. ABER auch das ist gut! Das zeigt Dir, dass da Luft nach oben ist. Du darfst neue Entscheidungen treffen. Eine Kurskorrektur vornehmen. Dann bist Du kein Opfer sondern wieder Schöpferin Deines Lebens.“

Das war unglaublich hilfreich!

Trotzdem muss auch ich Entscheidungen treffen, wie wir alle, die mir oft schwer fallen. Grundsätzlich schlafe ich 1-3 Tage drüber. Wenn ich mich dann immer noch nicht entscheiden kann, folge ich dem Rat eines meiner Kinder:

Ich werfe ne Münze!

Mein Kind hat gesagt, bevor die Münze den Boden berührt weißt Du, was Du tief in Dir drin eigentlich willst, aber Dich gerade nicht traust, zu zeigen.

Und was soll ich sagen. Es hilft!

Das funktioniert auch bei mehreren Entscheidungsmöglichkeiten. Einfach immer wieder Möglichkeitspaare bilden bis nur noch eine Sache übrigbleibt.

Meine letzter hilfreicher Entscheidungstip: Triff Dich mit Deinem gealterten ICH.

Du als Omi. Im Schaukelstuhl.

Und Dein jetztiges ICH, dass sich mit einer Entscheidung herumschlägt, fragt nun das gealterte ICH „was hättest Du früher an meiner Stelle getan?“ Und dann lausche dem Impuls.

Und nun Du:

Was tust DU, wenn Dich eine zu fällende Entscheidung quält?

Ich freue mich auf Deine Nachricht im Kommentarfeld!

Wir lesen uns!

Good Vibrations.

SAM

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