Mehr als ein Wort: Mein Motto für 2026
BOAAAH- bin ich zu spät dran?
Ich habe gerade gesehen, dass unzählige Menschen bereits ein Motto und darüber geschrieben haben!
Es ging bei mir aber einfach nicht eher. Und während ich das hier gerade tippe, wird mir klar, dass ich noch andere, bereits geschriebene und vorgeplante Blogeinträge nun nach hinten verschieben muss. Dass lässt ja alles irgendwie verspätet…naja, mach ich mich nicht verrückt. Das ist eben Leben. Also meins. Mein Leben.
Normalerweise bin ich bekanntermaßen gar kein Freund von Mottos. Ich habe auch nie eines. Seit Jahren begleitet mich lediglich ein „Wort des Jahres“ , wie eine Überschrift, ein Thema. Und selbst dieses Wort hab ich mir nie ausgesucht, es flog mir einfach zu.
Im letzten Jahr war das zum Beispiel „Vitalität“ und mir ist bis heute nicht so richtig klar, ob und wie das nun zutraf oder sich bewahrheitete. Alexandra Bohlmann hat mir HIER so sinnig in einem Kommentar geschrieben „Du wolltest viel vom Leben und hast viel bekommen“. Tjaaaa, wollte ich zuviel vom Leben? Ist sich vital zu fühlen zu viel oder nur eine zu unpräzise formulierte Bestellung beim Universum? Mehrfach und wirklich heftig wurde ich durchgeschüttelt vom Leben, aber was hat das mit meiner gewünschten Vitalität zu tun? Nun ich denke, ich werd es nicht ergründen. Jetzt ist 2026 dran und irgendwie kam nicht wie üblich zu Silvester, ja spätestens Neujahr mein Wort des Jahres zu mir.
Bei uns rauschte das Leben auch gleich ziemlich unbarmherzig los. Vielleicht war ich daher dann nicht entspannt genug, um aufmerksam und achtsam so eine Botschaft zu „empfangen“.
Nichts destotrotz, vor 10 Tagen dann platzte der Knoten und dieses mal bekam ich auch kein Wort zugestellt sondern ein Satz und der macht schon jetzt für mich Sinn:
Ich bleibe bei mir!
Dieser Satz überfiel mich quasi als ich meine Hörl-Eule auspackte und neben meinen Bildschirm auf den Schlafzimmerschreibtisch stellte. Ich nehm das als Zeichen. Ich habe meine Eule um Weisheit gebeten und deshalb finde ich es sehr weise, auf ihren Sockel meinen Leitsatz für 2026 zu kleben. Quasi als Erinner-Mich (man merkt so gar nicht, dass ich ein Potterhead bin… 🙂 )

Es ist nämlich wirklich so, dass ich los presche wie nix Gutes und überhaupt nicht merke, wenn ich mich übernehme. Das kommt erst später, wenn ich wieder tagelang jammernd im Bett liege.
Seit mein Satz (noch so etwas, was man üüüberhaupt nicht merkt: Ich mag das Wort Motto nicht) da ist fällt mir auf, dass ich ihn in ganz wichtigen oder unangenehmen Situationen vor mir her bete. Also irgendwas muß richtig daran sein.
Da wir grad auf mein 2026 schauen: Es ist eine liebgewonnene Tradition an Silvester Blei zu gießen. Wobei-das gibt es ja aus gesundheitsgefährdenden Gründen gar nicht. Also Zinn. Zinngießen. Und als sich meine Figur für 2026 formte platze ich sofort heraus: Das ist ja ein Pfau!
Du kannst mich jetzt gern fragend ansehen und denken: „was für eine fantasiereiche Interpretation“, aber hier ist mein Pfau:

Google sagt dazu:
Ein Pfau beim Bleigießen symbolisiert Schönheit, Stolz, Würde, Erneuerung, Unsterblichkeit und Spiritualität, oft verbunden mit göttlicher Anmut, Freude und Reichtum, aber auch Wandlung (Gift in Weisheit) und dem Erschließen neuer spiritueller Wege; es deutet auf ein Jahr voller Pracht und positiver Verwandlung hin, möglicherweise mit königlichen Anklängen oder der Verkörperung von Reinheit.
Na, das hört sich doch mal gut an!
Wenn ich das zusammen ziehe mit meinem Leitsatz für 2026 dann muß ich sagen: „2026-Go for it! Ich bin dabei!“
Wir lesen uns!
Good Vibrations.
SAM



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