Abgekupfert und doch ganz anders

Eigentlich sollte diese Blogeintrag Anfang Februar raus gehen. Tja-nu is Anfang März. Leben eben:

Heute hatte ich den Newsletter von Annika Bühnemann im mailfach. Ich folge Annika bereits eeewig! Also wirklich lange. Da ist sie noch nicht mal mit dem ersten Kind schwanger gewesen. Zu dieser „Begleitung“ kam es damals schon, weil ich unbedingt Bücher schreiben wollte und Annikas allererster Selbstlern-Kurs dazu, mich angesprochen hatte.

Heute habe im Newsletter und im eingepflegten Video dazu die Gelegenheit bekommen, noch mehr in Annikas Gedankenwelt einzutauchen. Doch-halt mal: Sind es noch Annikas Gedanken und Gefühle oder längst meine?!

Um was geht es?

Annika spricht vom bewussten, tiefgründen Leben leben, dass sie vor einem Jahr begonnen hat. Ihre Worte erinnern mich an ein altes kleines Buch, dass ich bereits x-Mal gelesen und auch gehört habe: Muscheln in meiner Hand (Affiliate-Link) von Anne Morrow Lindbergh.

Ich habe gerade die Klarheit darüber gewonnen, um was es dabei für mich geht, nämlich:

Ich bleibe bei mir.

Ja, es ist sogar mein Jahresmotto. Ist das nicht der Knaller?! HIER habe ich darüber geschrieben.

Das Jahr des Feuerpferdes

Ich habe ewig auf mein Jahreswort gewartet und diesmal ist es sogar ein Satz, der mir einfach zugeflogen ist und wie sich zeigt, paßt er wie die Faust aufs Auge. Er zeigt mir auf, welches großes Übungsfeld und welche Wachstumsmöglichkeiten das Jahr des Feuerpferdes für mich bereit hält.

Ich hab ja von Astrologie, egal welcher Art, so überhaupt keine Ahnung, aber „Jahr des Feuerpferdes“ klingt in meinen Ohren nach Aufbruch, Energie, losstürmen, mitreißen, etwas bewegen:

Das Jahr des Feuer-Pferdes ist 2026. Es beginnt nach dem chinesischen Kalender am 17. Februar 2026 und dauert bis zum 5. Februar 2027. Diese Konstellation tritt nur alle 60 Jahre auf (zuletzt 1966) und gilt als Zeit des Wandels, hoher Energie, Leidenschaft und Unabhängigkeit. Es bringt oft radikale Veränderungen und ein hohes Tempo mit sich. 

feng-shui.defeng-shui.de +5

Petra Coll Exposito hat dazu wunderbar geschrieben. Folge doch gern diesem LINK, wenn Du mehr über das Feuerpferdjahr wissen möchtest.

Wie jetzt „tiefgründig“?

Tiefgründig leben heißt für mich, dem Leben die Bedeutung geben, die das Leben und ich selbst verdient haben. Wofür wir gemacht sind. Und spüre ich dieses Leben, wie für mich gemacht, eigentlich noch?

Ehrlich gesagt: Manchmal. Es gibt da so Momente…aber eben Momente. Es ist nicht immer so. Und trotz diesem Wunsch, tiefgründig zu leben, nicht oberflächlich, schleicht sie die Sorge darum ein, noch mehr reißen zu müssen, um das zu schaffen und kann und will ich das? Ich lebe gefühlt jeden Tag am Limit meiner Kraft mit einer Last, die oft kaum oder auch mal gar nicht schaffe weiter zu tragen. Man könnte meinen, dass das alles andere als oberflächlich ist. Das zeigt mir das Hier und Jetzt, das mir mitunter so gar nicht gefällt und dann träume ich von diesem, meinem, tiefgründigen Leben. Ein Leben mit Leichtigkeit, in Sicherheit und mit einer gewissen Struktur.

Wo und wie überhaupt?

Im Bereich der Selbstorganisation wäre das zum Beispiel freie Flächen in der Wohnung und greift damit direkt in den Bereich der (psychischen) Gesundheit. Freie Flächen lassen mich durchatmen und mich leichter fühlen. Allerdings habe ich da bisher noch keine wirklich gute Idee zur Umsetzung und vor allem Einhalten gefunden. Immer wieder überrollt mich das Leben mit einem Sattelschlepper und mach zunichte, was erreicht ist und ich fange wieder von vorne an.

Die Gesundheit ist meine ewige Baustelle. Für mich steht und fällt alles mit tiefem, durchgehenden, 8-stündigen Schlaf. Den erreiche ich kaum. Mein Nervensystem scheint im Dauer-ON-Modus zu laufen. Verständlich angesichts der täglichen Herausforderungen, aber alles andere als gut, denn ohne Gesundheit bzw. Schlaf klappt nix anderes wirklich gut.

Natürlich möchte ich mich auch mehr bewegen. Das Wort „Sport“ habe ich wegen traumatischer Schulsporterfahren wirklich aus meinem Wortschatz gestrichen, aber ich finde nicht mal die Kraft für einen Spaziergang in Regelmäßigkeit oder täglich Qi Gong. Einzig das Durchbewegen durch Sufi-Kreise und Katze-Kuh-Bewegung morgens früh im Bett sitzend klappt immer. Mag sein, dass es besser als nix ist, aber ich bin unzufrieden damit. Es ist, also ob mein alter Glaubenssatz-Freund des „nicht gut genug“ auch hier auf meiner Schulter sitzt.

Eigentlich bin ich auch jemand, der bewusstes Pflegen meines Körpers sehr zelebriert und genießt, aber ich bin mittlerweile froh, wenn ich abends noch dazu komme, mein Gesicht gründlich zu reinigen und einzucremen. Ich bin einfach zu erschöpft.

Auch die Finanzen liegen ohne Schlaf wirklich im argen. Ich habe kaum funktionierende Konzentrationszellen, um mir mal wirklich alles, was mit Finanzen zusammenhängt intensiv und fruchtbar anzusehen und Strategien zu entwickeln. Meine Konzentration und ein Verständnis für Zusammenhänge ist aufgrund der gesundheitlichen Situation wirklich daneben. Dabei bei bin ich bei aller Kreativität und Intuition wirklich ein Fan von Struktur. Struktur bringt mir Sicherheit und ich HASSE wirklich JEDE Art von Überraschungen in allen Lebensbereichen. Von meinem Geschäft als Künstlerin und Autorin ganz zu schweigen: Ich habe schon heulend am Schreibtisch oder auch mit der Stirn auf Collagenschnipseln geschlafen.

Den Feind kennen und alles wird gut?

Jetzt könnte man meinen, wenn ich das alles schon identifiziert habe, dann kann ich doch auch was ändern. Äh-nein.

Ich erkenne, dass es immer darauf hinaus läuft, dass mir die Kraft fehlt und die durch erholsamen Schlaf kommt. Also sollte der erholsame Schlaf oberstes Ziel sein, neben dem Alltag, den ich nach dem Motto „wer oder was Gerät in Gefahr, wenn ich es nicht oder nicht jetzt tue“ bewältige.

Erholsamer Schlaf, der mein Nervensystem beruhigt und mich in Sicherheit wiegt. Und was hab ich dafür nicht schon alles versucht! Ich glaube, ich suche mir da noch einmal Hilfe von Alexandra Bohlmann. Wenn Schlaf mein Schlüssel ist, dann ist es mehr als überfällig los zu gehen und den zu erreichen und wenn ich das eben allein nicht schaffe, dann mit Unterstützung.

Da schließt sich nun der Kreis. Los gehen. Verändern. Jahr des Feuerpferdes. Los gehen. Ich gehe wohl für Schlaf los, denn damit hängt bei mir alles zusammen.

Spürst Du auch diese besondere Energie und hast Du ein Motto oder ähnliches, das Dich durch dieses Jahr begleitet?

Wir lesen uns.

Good Vibrations.

SAM

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